Die Riepensteinbrüche

Ehemalige Unterkunftshütte
Spuren in der Landschaft

Die Steinbrüche wurden von1863 bis 1960 betrieben. Hier wurde Keupersandstein abgebaut, der sich durch besondere Härte auszeichnet und sich gut schlagen lässt. Er wurde sowohl als Bruchstein für Fundamente beim Hausbau, als auch für den Straßenbau als Schotter-, Pflaster- und Kantensteine verwendet. Die Nachfrage war so groß, dass 30 Leute allein in diesem Steinbruch beschäftigt waren.

Noch heute nutzt die Forstverwaltung die alte Unterkunftshütte von 1927 im ehemaligen Hauptbruch. Von der Schmiede ist dagegen nichts mehr zu sehen, auch nichts von der 1928 erbauten Seilbahn, die vom oberen Rand des Steinbruchs hinab führte in Richtung der heutigen B1, wo es eine Verladestation gab. Mit der Seilbahn, die eine Ausweichstelle hatte, so dass die nach unten gehenden Lore gleichzeitig eine andere nach oben zog, wurde der mühsame Steintransport mit Pferdefuhrwerken abgelöst. Für den Neubau der Klütgaststätte 1962 haben Mitarbeiter des Hamelner Forstamtes 1962 hier noch einmal Keupersandstein gebrochen und behauen. Die vom Steinbruch geprägte Landschaft kann man heute noch auf dem Riepen erkennen.

Die Schutz- und Aussichtshütte


Die Hütte wurde am 16.August 1925 eingeweiht

 
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