Der Schießstand am Riepen

Ehemalige Kantine, jetzt Forsthaus
Plan vom Kugelfang

Der Schießstand liegt im Wiengrund, am Waldrand des Riepen, an der Riepenstraße. In den Jahren 1740, 1870 und 1936 wurde der Schießstand erweitert. Er wurde von hannoverschen Truppen, von der kaiserlichen Armee, der Reichswehr und der Wehrmacht als Schießstand genutzt. Das Gelände war 30 Hektar groß und vollständig eingezäunt. Es gab 4 Schießbahnen von 300 Meter und 2 von 25 Meter Länge, die durch grasbedeckte Erdwälle getrennt waren. Ein kleines Gebiet im Süden war extra noch mal eingezäumt, dort standen zwei kleine Häuser in denen die Munition aufbewahrt wurde.

Auf dem Gelände gab es ein Scheibenhaus, ein Geschossfang, der seit 1916 massiv gemauert war, ein Brunnen, Latrinen und seit 1916 ein Kantinengebäude mit Schießmeisterwohnung, dass heute noch vorhanden ist und das Forsthaus Riepen beherbergt.

Bis zum Ende des zweiten Weltkriegs wurden von der Wehrmacht noch einige Veränderungen vorgenommen.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Areal nicht mehr genutzt. Der Kugelfang und Gebäude wurden gesprengt. Die Briten bauten einen neuen Schießplatz in Gröninger Feld zwischen Holtensen und Hameln. Heute wird das Gelände wieder als Forst genutzt.

 

Reste des Kugelfang
Fundamentreste
Reste der Schießbahn
 
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